architekturwerk ag
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neubau mfh bergweid, ramersberg
Am Seeblickweg im Ramersberg wurden zwei Mehrfamilienhäuser realisiert - ein Zweifamilienhaus sowie ein Vierfamilienhaus in Massivbauweise. Die prägnante Hanglage prägt die volumetrische Setzung der Gebäude. Staffelartig in das Terrain eingebettet, erstrecken sich die beiden Baukörper über insgesamt sechs Ebenen und fügen sich selbstverständlich in die Topografie ein. Das Projekt BERGWEID verbindet traditionelle Bautypologien mit einer zeitgemässen architektonischen Interpretation. Der Weiler Ramersberg ob Sarnen ist geprägt von ländlicher Baukultur und historischen Strukturen. Die beiden Neubauten greifen charakteristische Elemente des Obwaldner Bauernhauses auf und übersetzen diese in eine reduzierte, klare Fassadensprache. Durch die schlichte Materialisierung und die sorgfältige Einbindung in Landschaft und Ortsbild entsteht eine harmonische Verbindung zwischen Bestand und Neuem.
Die Architektur stärkt die Identität des Ortes und nimmt Bezug auf dessen kulturellen und historischen Kontext. So entsteht ein Wohnensemble, das Verwurzelung vermittelt und gleichzeitig eine zeitgemässe Form des Wohnens formuliert.

STANDORT
Ramersberg, Obwalden

TYPOLOGIE
Wohnen + Leben

wohnkultur

Der unverbaute Blick über den Sarnersee bis in die umliegende Berglandschaft verleiht Ramersberg eine aussergewöhnliche Qualität als Ort der Ruhe, Erholung und naturnahen Wohnkultur.

materialität

Die präzise Verbindung von Funktionalität und Ästhetik verleiht jedem Raum den Charakter einer eigenständigen Komposition. Das Zusammenspiel von Materialität, Farbigkeit und Lichtführung in Verbindung mit der räumlichen Gliederung schafft eine atmosphärische Tiefe, welche die Geschichte des Ortes subtil weiterträgt. Natürliche Materialien wie Holz und Stein prägen die authentische Ausdruckskraft der Architektur und verankern sie in ihrem landschaftlichen Kontext.

Die traditionelle Fensterkonstruktion mit Doppelfenstern und Holzrahmen wurde in eine zeitgemässe Formensprache überführt. Mit dunkel geöltem Eichenparkett in den Wohnbereichen sowie beigefarbenen Steinplatten in der Küche wird die konsequente Verwendung natürlicher Materialien im Innenraum fortgeführt.

architektur

Die Architektur vereint traditionelle Bautypologien mit einer klaren, orthogonalen Formensprache und einer starken Verankerung im landschaftlichen Kontext. Charakteristische Elemente wie Doppelstützen und flach geneigte Giebeldächer mit auskragenden Vordachstreben greifen die regionale Bautradition auf und übersetzen diese in eine reduzierte, zeitgenössische Form. Die orthogonal gegliederte Fassadengestaltung mit stehender Holzschalung sowie die sorgfältig gewählte Materialität verankern das Gebäude selbstverständlich in seinem landschaftlichen Umfeld.